FCC verhängt gegen große US-Carrier eine Geldstrafe von fast 14 Milliarden TP200 Millionen wegen illegaler Weitergabe von Kundenstandortdaten

Die Federal Communications Commission (FCC) hat den größten US-Mobilfunkanbietern AT&T, Verizon, T-Mobile und Sprint eine Geldstrafe von fast 14 Milliarden 200 Millionen Pfund Sterling auferlegt, weil sie ohne Zustimmung ihrer Kunden Zugriff auf deren Standortdaten gewährt hatten. Die Maßnahme ist der Abschluss einer jahrelangen Untersuchung, die sich mit dem Versäumnis dieser Telekommunikationsriesen befasste, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz hochsensibler Nutzerdaten zu treffen.

Die Untersuchung, die 2019 begann, ergab, dass die Netzbetreiber den Zugriff auf die Standortdaten ihrer Kunden an externe Datenaggregatoren verkauften. Diese Aggregatoren verkauften diese Informationen dann an eine Vielzahl anderer Unternehmen und Einzelpersonen weiter und schufen so einen nachgelagerten Markt, auf dem die Daten für weit über ihren ursprünglichen Zweck hinausgehende Zwecke verwendet wurden. Anlass für die Untersuchung der FCC waren Berichte, denen zufolge Kopfgeldjäger, Stalker und andere Unbefugte auf diese Daten zugegriffen hatten, was erhebliche Risiken für die Sicherheit und Privatsphäre der Verbraucher darstellte.

In ihren endgültigen Verfügungen schilderte die FCC detailliert, wie die Netzbetreiber diese Praktiken jahrelang fortsetzten, obwohl sie von den Sicherheitslücken in ihren Programmen wussten. AT&T muss mit der höchsten Strafe von über 1457 Millionen TP2 rechnen, gefolgt von T-Mobile mit über 1491 Millionen TP2 (einschließlich der Strafe für das inzwischen übernommene Unternehmen Sprint) und Verizon mit über 14446 Millionen TP2.

Die Vorsitzende der FCC, Jessica Rosenworcel, erklärte, die Netzbetreiber hätten „die ihnen anvertrauten Informationen nicht geschützt“ und „die Standortdaten ihrer Kunden, die das Herzstück moderner Mobilfunkdienste bilden, ungeschützt gelassen“. Die Netzbetreiber argumentierten zwar, ihre Standortfreigabeprogramme seien legitim gewesen und vor Abschluss der Untersuchung eingestellt worden, doch die Entscheidung der FCC sendet ein starkes Signal an die Branche, wie wichtig der Schutz der Privatsphäre der Verbraucher in einer zunehmend vernetzten Welt ist. Das Urteil unterstreicht den zunehmenden Fokus der Bundesregulierungsbehörden darauf, große Technologie- und Telekommunikationsunternehmen für den Datenschutz zur Verantwortung zu ziehen.

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